100 Jahre Erfahrung

Wissenschaft im Dienste der Füsse  
Dr. William Mathias Scholl wollte die Struktur und Biomechanik der Füsse in Bezug zum Körper verstehen – und seine Leidenschaft und Werte sind für uns auch heute noch lebendig.

Was sind Hühneraugen? 
Hühneraugen sind kleine Hautstellen, die sich infolge übermässigen Drucks durch Schuhe oder Socken oft an den Zehen bilden. Man unterscheidet zwischen harten und weichen Hühneraugen.

Harte Hühneraugen bilden sich auf der Oberseite, an der Spitze und an der Seite der Zehen. Sie haben einen Kern, der auf die darunter liegenden Nervenenden drückt und Schmerzen hervorruft.

Weiche Hühneraugen bilden sich zwischen den Zehen und bleiben aufgrund der Wärme und höheren Feuchtigkeit weich, können aber ebenso schmerzhaft sein.

Was tun bei Hühneraugen?
Bequeme Schuhe sind das A und O, wenn Sie der Bildung von Hühneraugen von vorneherein vorbeugen wollen. Hat sich bereits ein Hühnerauge gebildet, kann man es entweder entfernen oder schützen. Probieren Sie Produkte auf der Basis von Salicylsäure, beispielsweise Pflaster, Tinkturen oder Cremes, um das Hühnerauge zu entfernen, und verwenden Sie nach dem Fussbad auch eine Feile. Zum Schutz von Hühneraugen, zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden durch Reibung und Scheuern kann man Schutzpflaster aus Filz, Latex oder Gelmaterial verwenden.

Was ist Hornhaut? 
Hornhautflächen sind normalerweise gelblich und rund, grösser als Hühneraugen, und an ihrer Hautoberfläche verlaufen sich kreuzende Linien. Sie bilden sich an der Oberseite und den Aussenkanten der Zehen, am Fussballen und hinten an der Ferse infolge der ständigen Druckbelastung auf den Fuss. Bei ihnen kommt es eher zu einem allgemeinen Brennen, während Hühneraugen einen stechenden Schmerz verursachen. 

Was tun bei Hornhaut
Produkte auf der Basis von Salicylsäure sind ideal zur Entfernung von Hornhaut an den Füssen. Schutzpflaster aus Latex oder Filz lindern die Beschwerden effektiv. Wunderbar weiche und fachmännisch gepflegte Füsse erhalten Sie mit Scholl Velvet Smooth™ Express Pedi - die mit Mikrogranulaten besetzte Rolloberfläche entfernt die Hornhaut ganz sanft. 

Warum werden die Füsse so trocken? 
Manchmal kann die Fusssohle sehr stark austrocknen, die Haut wird trocken, rau oder sogar rissig. Ursachen dafür gibt es viele: das wärmere Wetter in den Sommermonaten, empfindliche Haut oder scheuernde Schuhe. Schrunden sollten schnell behandelt werden, da sich die Risse sonst bis in tiefere Hautschichten fortsetzen können, was besonders an den Fersen zu Schmerzen und einem brennenden Gefühl führen kann. 

Was tun gegen trockene Haut? 
Um trockener, rissiger Haut vorzubeugen, sollten Sie ein Peeling verwenden, das die abgestorbenen Hautzellen entfernt und die Haut schön weich macht. Anschliessend tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme auf, die Inhaltsstoffe wie Harnsäure, Aloe und Keratin enthält und die Haut wieder mit Feuchtigkeit versorgt. 

Warum entsteht rissige Hornhaut?
Unter Rissiger Hornhaut versteht man kleine Risse in der Haut im Fersenbereich. Unser Körpergewicht übt während des 
Gehens oder Stehens einen Druck auf die Ferse aus und die 
Haut muss sich ein wenig dehnen. Wenn sich die Haut an der 
Ferse nicht dehnen kann, weil sie zu trocken und unflexibel 
ist, reisst sie ein.

Was tun gegen Schrunden?
Bei Schrunden empfehlen wir eine Behandlung mit Produkten auf Keratinbasis. Auch die regelmässige Verwendung einer Feile kann dazu beitragen, dass die Fersen weich und glatt bleiben.

Warum schwitzt man an den Füssen? 
An den Füssen gibt es etwa 250.000 Schweissdrüsen - mehr als sonst irgendwo am Körper. Schweiss ist etwas völlig natürliches. Er hält die Haut weich und biegsam und reguliert die Temperatur, auch an den Füssen. Die Leute denken oft, der Schweiss sei die Ursache für schlechte Gerüche, aber das stimmt nicht. Den Geruch produzieren die Bakterien, die wegen der Wärme und Feuchtigkeit in den Schuhen wachsen. Sie ernähren sich von den Schweissmolekülen, zersetzen sie und erzeugen so den schlechten Geruch.

Was tun gegen Fussgeruch? 
Um einer übermässigen Schweissbildung Herr zu werden, sollten Sie Socken aus natürlichen Materialien wie Baumwolle tragen, sowie Schuhe, in denen Ihre Füsse atmen können. So reduzieren Sie das Wachstum von Pilzen und Bakterien, die die schlechten Gerüche verursachen. Eine andere Massnahme gegen die unangenehmen Pilze ist die Verwendung eines antibakteriellen Deo-Sprays. Bei hartnäckiger Schweissbildung kann eine geruchshemmende Creme helfen, aber auch die Schuhhygiene spielt eine wichtige Rolle. Probieren Sie es mit einem Deo-Spray für Schuhe oder mit Aktivkohle-Einlegesohlen, die die schlechten Gerüche beseitigen. 

Wie entstehen müde und geschwollene Füsse und Knöchel? 
Nach einem anstrengenden Tag haben viele Menschen müde Füße. Ihre Füsse sind genau wie der Rest des Körpers den ganzen Tag Belastungen ausgesetzt, und wenn Sie unbequeme Schuhe oder hohe Absätze tragen, könnten Ihre Füsse irgendwann schmerzen und anschwellen. 

Was tun gegen müde und geschwollene Füsse und Knöchel?
Lösen Sie die Anspannung und waschen Sie die Müdigkeit einfach weg: mit einem warmen Fussbad, das Mineralsalze oder spezielle Reiniger enthält. Damit sich die Füsse richtig entspannen können, massieren Sie sie unter fliessendem Wasser und machen dabei ein paar Übungen. Lassen Sie die Knöchel kreisen, wackeln Sie mit den Zehen und spreizen sie sie ab, oder legen Sie ein paar Murmeln in die Wanne und bewegen Ihre Fusssohlen darauf hin und her. Beenden Sie das Fussbad mit einer Wechseldusche - abwechselnd heiss und kalt - um die Durchblutung anzuregen. Auch unterwegs können Sie erhitzte, müde Beine und Füsse mit einem leichten Spray abkühlen und erfrischen.

Wodurch werden Blasen verursacht? 
Der Auslöser für Blasen ist eine heftige und andauernde Reibung, die ein Schuh auf die Haut des Fusses ausübt, besonders wenn er noch neu oder das Leder noch steif ist. Zwischen der Haut und dem darunter liegenden Gewebe bildet sich eine Tasche, die sich rasch mit Flüssigkeit füllt und eine Blase bildet. Es handelt sich also um einen natürlichen Schutzmechanismus des Körpers - ein nasses Polster, das den verletzten Bereich schützt und zur Heilung beiträgt. 

Wie kann man Blasen vorbeugen? 
Für Blasen gibt es viele Ursachen, z.B. sportliche Betätigung wie das Laufen, oder ein Paar neue Schuhe. Häufig bilden sich Blasen an der Ferse, der Sohle oder an den Zehen. Für jeden dieser Bereiche gibt es geeignete Scholl Transparente Fersen oder Zehen Pflaster - sie lindern den Schmerz oder den von den Schuhen verursachten Druck und schaffen optimale Bedingungen für die Heilung.

Wie entsteht eine Nagelpilzinfektion?
Onychomycosis, eine Nagelpilzinfektion, tritt häufig auf und wird durch eine bestimmte Pilzart unter der Nageloberfläche verursacht. Der Pilz kann durch direkten Kontakt oder über Teppiche, Socken, Schuhe und Strümpfe von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Diese Mikroorganismen wachsen und gedeihen in einer feuchtwarmen Umgebung, beispielsweise in Gemeinschaftsduschen, Turnhallen und Schwimmbädern. Auch die feuchte und dunkle Umgebung in den Schuhen ist für eine Nagelpilz ideal.

Wie erkennt man eine Nagelpilzinfektion? 
Gesunde Nägel sind glatt, rosig und haben an der Spitze einen schmalen weissen Rand. Bei einer Pilzinfektion ändern sich hingegen Farbe und Aussehen. Zu Beginn ist nur ein kleiner Teil des Nagels betroffen und verfärbt sich - bei einer Infektion kann er weiss, gelb bis braun, grün oder sogar schwarz werden. Wird die Infektion nicht behandelt, so kann sie tiefer in den Nagel vordringen. Der Nagel wird dicker oder schuppig, es kommt zu Schmerzen und Beschwerden und in manchen Fällen kann sich der Nagel sogar ablösen.  

Wichtig ist, dass die Nagelpilzinfektion behandelt wird, damit sie sich nicht auf einen grösseren Bereich des Nagels oder auf die anderen Nägel ausbreitet. Sie können Ihren Arzt darauf ansprechen oder spezielle Produkte zur Behandlung anwenden. 

Wie behandelt man eine Nagelpilzinfektion? 
Um einer Nagelpilzinfektion vorzubeugen, sollten Sie Ihre Füsse im Schwimmbad, in Duschräumen oder Umkleidekabinen immer mit Badeschuhen oder Flip-Flops vor direktem Bodenkontakt schützen.  

Versuchen Sie auch immer, die Füsse trocken zu halten: tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Socken, die den Schweiss aufnehmen, und wechseln Sie sie oft, besonders wenn es warm ist.  

Die Behandlung einer Nagelpilzinfektion kann langwierig und aufwändig sein. Achten Sie darauf, dass die gesunden Nägel nicht auch infiziert werden: 
- Waschen Sie sich immer die Hände, nachdem Sie einen infizierten Nagel angefasst haben 
- Sterilisieren Sie die zur Nagelpflege benutzten Werkzeuge 
- Verzichten Sie auf Nagellack und falsche Nägel, da diese die Ausbreitung der Pilzinfektion fördern 

Bei einer schwachen Nagelpilzinfektion können Sie Produkte verwenden, die eine für die Pilze ungünstige Umgebung schaffen, das Problem beseitigen und eine Ausbreitung der Infektion verhindern.

Gute Haltung ist so wichtig! 
Wer richtig geht, minimiert die Belastung und den Druck auf die Knie, die Fersen und den unteren Rücken. Jeder Schritt setzt sich aus verschiedenen Bewegungen zusammen: die Ferse berührt den Boden zuerst, dann wird der Fuss abgesenkt, die Ferse hebt sich, die Zehen drücken gegen den Boden und heben den Körper an. Sobald die Ferse den Boden berührt hat, dreht sich der Fuss einwärts - diese Bewegung wird als Pronation bezeichnet, und eine Überpronation kann allmählich zu einer Abflachung des Fußes und einer Fehlstellung der Gelenke führen.

Wie kann man die Haltung verbessern? 
Um eine Überpronation zu korrigieren und den Druck und die Belastung erfolgreich zu verteilen, empfehlen wir die Verwendung von Orthesen und Einlagen, oder von Schuhen mit einem speziellen biomechanischen Design. Unser Scholl-Sortiment mit orthopädischen Einlagen kann sich der Form Ihrer Fusssohlen anpassen, Ihre Haltung und die Ausrichtung der Fussgelenke korrigieren - so erhalten Sie die natürliche und richtige Unterstützung und lindern die Schmerzen in den Knien, Fersen und im unteren Rücken. 

Wodurch werden Warzen verursacht? 
Warzen sind weit verbreitete Virusinfektionen, die sich durch kleine, harte Stellen auf der Haut bemerkbar machen. Die häufigste Art hat dieselbe Farbe wie die Haut und ist meistens rau und runzelig. Warzen auf den Fusssohlen sind oft weicher und abgeflacht und haben in der Mitte kleine schwarze Punkte. Diese Art kann sehr schmerzhaft sein, weil das Körpergewicht Druck auf sie ausübt. Die Ansteckung erfolgt durch Kontakt, ganz besonders an belebten Orten wie Schwimmbädern, Gemeinschaftsduschen, Umkleideräumen und Turnhallen, wo sich der Virus in der feuchtwarmen Umgebung gut entwickeln kann. 

Wie kann man Warzen vorbeugen? 
Man kann der Ansteckung vorbeugen, indem man es vermeidet, an feuchten, belebten Orten barfuss zu gehen, und indem man Badeschuhe, Flip-Flops oder Schuhe trägt, in denen die Füsse trocken bleiben. Auch das Tragen von Socken, die den Schweiss absorbieren, kann helfen. Wenn sich eine Warze bereits gebildet hat, kann diese ganz einfach und sicher zu Hause behandelt werden. 

Wodurch wird Fusspilz verursacht?
Fusspilz ist eine der häufigsten Fussinfektionen, die sich zu Beginn durch Juckreiz, oft zwischen den Zehen, bemerkbar macht. Die Haut wird weiss, feucht, und schält sich schliesslich ab, schuppt und reisst ein. Fusspilz ist eine hoch ansteckende Pilzinfektion, die man sich sehr leicht durch den Kontakt mit nassen Böden, Socken, Schuhen und feuchten Handtüchern holen kann.

Wie kann man Fusspilz bekämpfen? 
Gegen Fusspilz gibt es mehrere Möglichkeiten. Scholl Fusspilz Schutz Creme enthalten Inhaltsstoffe,  die die Infektion beseitigen und behandeln. Wichtig ist, dass diese Produkte so lange angewendet werden, wie es in der Anweisung steht, denn der Pilz kann auch dann noch vorhanden sein, wenn die Symptome längst vollständig abgeklungen sind. 

Wodurch werden Druckstellen verursacht?
Druckstellen entstehen überall dort, wo die Fusshaut zu stark beansprucht, regelmässigem Druck oder häufiger Reibung ausgesetzt ist. Diese Beanspruchung kann beispielsweise durch zu enges, nicht eingetragenes Schuhwerk oder durch Barfusslaufen in Schuhen entstehen. Weitere Ursachen können aber auch Fehlstellungen sein, die entweder angeboren sind oder durch falsches Schuhwerk und nicht behandelte Fussbeschwerden entstehen. Die häufigste Fehlstellungen sind Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen. Dadurch kann die Haut gereizt und gerötet sein, verstärkt Hornhaut oder schmerzende Hühneraugen bilden oder sogar eine Veränderung des Bewegungsablaufes hervorrufen.

Wie kann man Druckstellen und Reibungen vorbeugen? 
Um Druck und Reibung vorzubeugen, sollten empfindliche Stellen durch spezielle Druckschutzpflaster oder –polster geschützt werden. Eine regelmässige Fusspflege kann dazu beitragen, die Hautelastizität zu erhalten und vorzubeugen. Wenn Sie zu schwitzigen Füssen neigen, ist es oft hilfreich, wenn die Füsse mit speziellen Fussantitranspiranten behandelt werden. Bei einer Fehlstellung des Fusses empfiehlt es sich Korrekturhilfen zu verwenden, um Auswirkungen der Fehlstellung zu lindern. Bei Druck und Reibung im Schuh empfiehlt es sich immer bequemes Schuhwerk zu tragen, besonders dann, wenn der Tag etwas länger wird.

Wodurch wird Arthritis verursacht?
Es gibt zwei Varianten der Arthritis, die den Fuss befallen. Gelenkrheumatismus ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die unter anderem zu Steifheit und Anschwellen der Gelenke führen kann. Am häufigsten sind Hände und Füsse davon betroffen, besonders der Bereich um den grossen Zeh und den Knöchel. Osteoarthritis ist eine degenerative Erkrankung, die die Gelenke befällt: der Knorpel, der die Bewegung der Gelenke unterstützt, nutzt sich ab und der betroffene Bereich wird steif und wund. Besonders der grosse Zeh neigt zur Osteoarthritis, da das ganze Körpergewicht auf ihm lastet.


Wie kann man Arthritis bekämpfen?

Neben einer ärztlichen Betreuung ist es hilfreich, Orthesen und gepolsterte Einlagen zu tragen, die die Mobilität verbessern und die Schmerzen in den Gelenken lindern. Schuhe mit elastischem Oberleder können der Arthritis vorbeugen, und auch moderater Sport, beispielsweise Schwimmen, kann dazu beitragen, die Muskelspannung und ein gewisses Mass an Beweglichkeit wieder herzustellen.

Welchen Einfluss hat Diabetes auf die Füsse? 
Diabetes ist eine Erkrankung, bei der sich eine hohe Konzentration an Glucose im Blut befindet. Langfristig kann dies zu Komplikationen führen, die das Nervensystem und den Blutkreislauf beeinträchtigen.

Auch auf die Füsse hat Diabetes einen Einfluss:

  • Sie können sich taub anfühlen und unempfindlicher für Schmerzen und Temperaturänderungen werden; Erschütterungen können Beschwerden hervorrufen
  • Die Haut an den Füssen kann sehr trocken werden und zu Blasen, Schnitten oder Verbrennungen neigen
  • Es kann lange dauern, bis Wunden heilen
  • Die Füsse und Beine können sich taub anfühlen oder schmerzen
  • Im Lauf der Zeit kann die Schädigung der Nerven und des Blutkreislaufes sogar dazu führen, dass sich die Form der Füsse und die Art zu Gehen verändert.

Achten Sie auf Ihre Füsse
Wenn Sie unter Diabetes leiden, sind Ihre Füsse besonders empfindlich und müssen intensiv gepflegt werden. Hier ein einfaches tägliches Pflegeprogramm:

  • Waschen Sie die Füsse mit warmem Wasser und einer milden Seife, aber lassen Sie die Füsse nicht zu lange aufweichen, weil die Haut sonst dazu neigt, Schaden zu nehmen
  • Trocknen Sie die Füsse gut ab, besonders zwischen den Zehen, und achten Sie darauf, dass die Füsse den ganzen Tag trocken bleiben
  • Tragen Sie auf Ober- und Unterseite des Fusses eine gute Feuchtigkeitscreme auf, aber reiben Sie diese nicht zwischen den Zehen ein, da dies zu Fusspilz führen kann.


Weitere hilfreiche Tipps:

  • Tragen Sie bequeme Schuhe, die die Füsse schützen und ihnen Halt geben
  • Tragen Sie immer Socken, laufen Sie niemals barfuss
  • Versorgen Sie auch kleine Wunden an den Füssen oder Nägeln sofort, um Komplikationen und Infektionen zu vermeiden.


Die Auswahl der Schuhe
Für Diabetiker ist es besonders wichtig, den richtigen Schuhtyp auszuwählen, um Komplikationen vorzubeugen. Auf diese Eigenschaften sollten Sie achten:

  • Weiche und atmungsaktive Materialien
  • Breiter Zehenbereich, abgerundet oder eckig, wo sich die Zehen frei bewegen können
  • Mittelhoher, fester Absatz
  • Sicherer Verschluss
  • Keine Nähte oder rauen Stellen an der Innenseite
  • Gepolsterte Einlagen / Fussbett
  • Festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle.

Füsse in der Schwangerschaft 
Durch das zunehmende Körpergewicht kann sich während der Schwangerschaft Ihr Gangmuster ändern und es kann zu Fussproblemen wie ledriger Haut und Hühneraugen kommen. Und wenn die Füsse den Körper nicht richtig unterstützen können, kann das zu Schmerzen in den Knien, der Hüfte und im unteren Rücken führen. 

Was kann man in der Schwangerschaft für die Füsse tun? 
Flache Schuhe mit einem gepolsterten Fussbett, sowie Schuhe mit stossdämpfenden Geleinlagen können dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern. Dass die Füsse in der Schwangerschaft um 1 bis 2 Nummern grösser werden, ist nicht ungewöhnlich. Daher sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie die richtige Schuhgrösse tragen. Zur Behandlung von trockener, ledriger Haut empfehlen wir ein regelmässiges Fusspflegeprogramm. Ein Bimsstein, eine Feile und ein Peeling können die abgestorbenen Zellen entfernen und das Wachstum neuer, gesunder Haut anregen. Eine täglich aufgetragene Feuchtigkeitscreme verbessert die Elastizität der Haut und verhindert, dass sie austrocknet und verhärtet oder dass sich Hühneraugen und Hornhaut bilden können. Besonders im letzten Viertel sollten Sie tagsüber öfter mal die Beine hoch legen, damit sich Ihre unteren Gliedmassen entspannen und abschwellen können. Es kann auch hilfreich sein, den Füssen und Beinen mit Hilfe einer Creme oder eines erfrischenden Sprays wieder Spannung und Energie zu verleihen. Moderater Sport, z.B. Schwimmen und Spazierengehen, ist ideal für die Durchblutung und Muskelentspannung, während eine natriumarme Ernährung die Schwellungen reduzieren kann. 

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